St.
Hubertus - Schützen - Gesellschaft 1899 e. V.

Auch die 1899 entstandene St. Hubertus-Schützengesellschaft setzt eine
Gesellschaftstradition schützenbegeisterter Kreise fort, die im vorigen
Jahrhundert ohne eigentliche Anlehnung an besondere historische
Formationen und Formen entstand. Sie ist ein, allerdings gut gewachsener,
Ableger der Gesellschaft Schützenlust und tat sich anfangs hervor mit
altbekannten Neusser Namen, mit Hubertusfeiern, Theaterspiel, lebenden
Bildern, Konzerten und Festbällen, bei denen sie 75 Pfennig Eintrittsgeld
nahm; und dafür hatte der Herr, wie man so schön zu sagen pflegte, eine
Dame frei.
Auch diese Gesellschaft wurde ein Opfer der Zeitverhältnisse und
anderer Ansprüche. 1952 wurde eine neuer Grundstein gelegt und das
ausgerechnet von einem Jägerzug. Es wurde eine neue Tracht entworfen und
eine neue Ordnung geschaffen. Davon profitieren die Hubertusschützen noch
heute.
Sie marschieren in schwarzen Hosen. Ursprünglich hatte man sich für
einen dunkelgrünen Schützenrock mit hochgeschlossenem Kragen
entschlossen. Doch von diesem hat sie ein heißen Schützenfest
abgebracht. Seitdem zeigen sie sich mit offenem Kragen, Aufschlägen und
Krawatte; und auch das steht ihnen gut zu Gesicht, wie der Hut mit
wallender Feder. Und "Hönesse" haben sie auch.